Wie laufen unsere Aktivurlaub-Grabungskurse ab?

Aktiv-Urlaub Archäologie in ganz Europa

Wir bieten zweitägige, dreitägige, achttägige und zehntägige Kurse an.

 

Die kürzeren Archäologie-Kurse:
Die Anreise am Vortag wird empfohlen. Diese Gelegenheit nutzen wir gleich, um uns am Abend zu einem gemeinsam Essen zu treffen und schon ein wenig über die nächsten Tage zu sprechen.

 

Die Unterkunft ist frei wählbar, jedoch versuchen wir die ohnehin überschaubare Gruppe in einem lokalen Gasthof oder in einer Pension gemeinsam unterzubringen - sofern persönlich gewünscht.

Die Reservierung übernimmt der Verein sehr gerne.

 

Der Transport funktioniert in Fahrgemeinschaften. In der Regel benötigen wir neben dem Vereinsfahrzeug nur ein bis zwei weitere Autos, die von Teilnehmern meist bereitwillig zur Verfügung gestellt werden.

 

Ab dem nächsten Tag folgen dann 2 oder 3 Tage bei der jeweiligen Ausgrabung. Schaufel und Kelle stehen schon bereit!

 

 

Die längeren Kurse bzw Aktiv-Urlaube:
Der erste und letzte Tag sind jeweils als An- und Abreisetag zu sehen. Den ersten Abend nutzen wir, um uns gegenseitig kennenzulernen und schonmal in das jeweilige Forschungsthema hineinzublicken.

 

Die Unterkunft ist prinzipiell frei wählbar, jedoch versuchen wir die ohnehin überschaubare Gruppe in einem lokalen Gasthof, in einer Pension oder im Grabungsquartier unterzubringen - sofern persönlich gewünscht. Die Reservierung übernimmt der Verein sehr gerne.

 

Der Transport:
Bei Grabungen in Österreich bilden wir Fahrgemeinschaften, um Kosten für einen Mietbus zu sparen, die bei rund 1000 € pro Woche liegen. In der Regel benötigen wir neben dem Vereinsfahrzeug nur ein bis zwei weitere Autos, die von Teilnehmern meist bereitwillig zur Verfügung gestellt werden.
Bei Grabungen außerhalb Österreichs mieten wir einen Kleinbus, der allen Teilnehmern zum Transport zur Verfügung steht und bereits im Kurspreis inkludiert ist.

 

Am zweiten Kurstag lernen wir die Umgebung archäologisch kennen. Ein ganztägiger Ausflug in der jeweiligen Region hat das Ziel, allen TeilnehmerInnen die Bedeutung der Fundstelle besser verständlich zu machen. Dies beinhaltet das Begehen von Freilandfundstellen sowie von Museen und Sammlungen. 
Abends widmen wir uns der Einführung in archäologische Methoden. Warum ist eine Ausgrabung immer eine Zerstörung? Wie graben wir eigentlich? Warum wissen wir, wo wir graben müssen, usw usf.

Ab dem nächsten Tag folgt der Praxisteil an der Grabungsstelle. Abenteuer Archäologie live!


Aktivurlaub Archäologie auf Ausgrabung
Begehung der Fundstelle am ersten Grabungstag

Der erste Tag auf Grabung - Abenteuer Archäologie!
Morgens werden wir bereits von der örtlichen Grabungsleitung erwartet. Es folgt eine Begehung der Fundstelle und Erklärung der bisher freigelegten Befunde.
Anschließend wird, je nach Größe der jeweiligen Grabung, in Arbeitsgruppen eingeteilt und es folgt auch schon das, was wofür wir eigentlich hier sind: Das Ausgraben! Ran an die Werkzeuge!

Keine Sorge - es sind jederzeit Archäologen in der Nähe, die koordinieren, helfen und erklären. Es besteht auch kein Grund zur Furcht, dass etwas unabsichtlich zerstört wird. Eine grundlegende Einweisung in Sicherheitsvorschriften und Vorgehen bei der Arbeit ist Teil des ersten Grabungstages.

 

Sollten Fragen auftauchen: Wir stehen immer zur Verfügung und mit Rat und Tat zur Seite und begleiten während Arbeit. Entsprechend der jeweiligen Tätigkeit, ist auch ein unterschiedliches Vorgehen notwendig. Wir erklären das jeweils benötigte Werkzeug und die Arbeitstechniken.

 

Das Mittagessen: Wir versorgen alle Teilnehmer gegen einen kleinen Kostenbeitrag mit einer einfachen Jause/Brotzeit - du brauchst dich um nichts zu kümmern.

 

Den restlichen Tag, bis etwa 16 oder 17 Uhr, verbringen wir mit der Fortführung der bereits begonnenen Grabungstätigkeit.

 

Abends gibt es die Möglichkeit, fakultativ an einem Vortrag teilzunehmen, der weiter in ein ausgewähltes archäologisches Thema einführt (bei den 8- und 10-tägigen Terminen finden zwei bis drei solche Abendvorträge statt).

 

Aktivurlaub AUsgrabung
Digitale Vermessung der Ausgrabung

Die restlichen Tage auf der Grabung:

 

Die bisherige Grabungsarbeit wird wie gehabt weitergeführt. Meist herrscht ohnehin große Begeisterung für die am ersten Tag begonnene Arbeit, dennoch werden wir uns um die Vielseitigkeit der Tätigkeiten bemühen. Kurzum: Alle sollen alles machen und alle Arbeiten ausprobieren. Was am meisten Freude bereitet, wird ausgeübt.

 

Wer von der Grabungsarbeit ermüdet ist: Bitte lege ein Pause ein - es ist vermutlich heiß und der Schatten wartet auf dich. 
Es besteht meist auch die Möglichkeit, Funde zu waschen und so eine nicht so ganz bodennahe Haltung einzunehmen. Für Abwechslung ist gesorgt.

 

Workshops und Themenvorträge:
Zwischendurch, wenn die Sonne erbarmungslos auf uns herabbrennt, ziehen wir uns zurück, um uns eingehend mit der wichtigsten Fundgattung zu beschäftigen: Keramik. Ihre Bedeutung und Entstehung im Laufe der Geschichte und die Geschichten, die sie uns erzählen kann, werden uns ein bis zwei kurzweilige Stunden bringen. Wenn Interesse besteht, kann auch das Zeichnen und genaue Beschreiben der Funde vermittelt werden.

 

Da jede Ausgrabung auch eine Zerstörung ist, ist es von größter Bedeutung, die gezielte Vernichtung archäologischer Strukturen genauestens zu dokumentieren. Die damit verbundenen Methoden (Fotografie, Vermessung und schriftliche Erfassung) behandeln wir einzeln oder in der Gruppe immer wieder während der gesamten Grabungszeit. Dokumentation ist ein fortlaufender Prozess während der Ausgrabung und wird uns tagtäglich begegnen.

 

Bei allen Grabungen, die nicht am Wochenende stattfinden, hält der jeweilige Projektleiter bzw die Projektleiterin einen Abendvortrag zu seinem Forschungsprojekt. Auch wenn wir bereits vieles davon auf der Ausgrabung gehört haben, wird nun nochmal alles genau erklärt und es ist genügend Zeit, um Fragen zu stellen.

 

Während unseren 10-tägigen Kursen, unternehmen wir meist in der Wochenmitte noch einen weiteren Ganztagesausflug oder anstelle zwei Halbtage, wenn es stark regnet oder einfach zu heiß ist, um mit Freude weiterzugraben.

 

Von größter Wichtigkeit: Spaß, Freude und das Kennenlernen von Neuem steht ganz im Vordergrund. Niemand ist gezwungen, Arbeit zu verrichten, die keine Freude bereitet oder zu anstrengend ist. In einer Gruppe von Gleichgesinnten ist es unser Ziel, ein Wochenende, drei Tage oder eine ganze Woche mit spannenden archäologischen Themen und Gesprächen zu verbringen und so vielleicht auch neue Freundschaften zu schließen.

 

 

Wenn dir dieser kurze Überblick der Grabungskurse nicht genügend Informationen bietet, dann rufe uns doch einfach an.

 

Wir sind erreichbar unter:

+43 2984 21418 (Büro)

+43 650 6846842 (Mobil)

 

Oder schreib uns einfach ein Mail an: info@archaeologie-erlebnis.eu

 

Interessiert an einem Aktivurlaub-Archäologie in ganz Europa?

Dann wirf einen Blick auf unser umfassendes Angebot an Ausgrabungsprojekten und erlebe das Abenteuer Archäologie!