An einer Ausgrabung Teilnehmen

Wir stellen unsere Projekte vor

Römisch-keltische Spurensuche

Ein Projekt der Uni Innsbruck im schönen Kärnten

Erst im Jahr 2017 kam es zum Startschuss dieses faszinierenden Projektes. Der junge Archäologe Stefan Pircher wurde von seiner Lebensgefährtin auf die Reste eines römischen Bades in ihrem Heimatort aufmerksam gemacht. Es folgte eine geophysikalische Prospektion, bei der zumindest neun Gebäude entdeckt wurden. Die erste Grabungssaison 2018 war schließlich äußerst erfolgreich. Mehrere Kisten Wandmalerei stellten den wohl überraschendsten Fund dar. Doch noch werden finanzielle Mittel benötigt, um fortsetzen zu können.

 

Teilnahmemöglichkeit: SA 12. - SA 19. Oktober 2019
                     sowie am darauffolgenden Wochenend' im Dreck


 

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Eine normannische Festungsanlage

Das Ferrycarrig Project in Irland

Eine überaus bedeutende anglo-normannische Festungsanlage aus dem 12. Jahrhundert wartet darauf, ihre Geheimnisse preiszugeben. Gemeinsam mit der Irish Archaeology Field School werden wir 2019 ein weiteres Stück der Anlage freilegen können. Dabei liegt der Fokus dieser Grabungswoche auf dem Kennenlernen der archäologischen Feldarbeit und einer profunden Ausbildung durch irische Profis. Die herrliche Landschaft und eine archäologisch höchst interessante Umgebung sind ebenso wichtiger Bestandteil eines Besuches in Ferrycarrig. Lust auf mehr?

 

Teilnahmemöglichkeit: 24. Juni - 1. Juli 2019


Heiliges Brot für Zarathustra

Grakliani Gora - Älteste Schriftzeichen Georgiens

Im Herzen Georgiens liegt der unscheinbare Grakliani Hill, mitten an einer der wichtigsten Verbindungsstraßen zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer. Schon vor 3.000 Jahren, als die Siedlung in voller Blüte stand, verkehrten hier Händler aus weit entfernten Regionen.

Mit der Entdeckung der ältesten Schriftzeichen Georgiens katapultierte sich dieses Projekt auf international bedeutende Ebene. Bestens erhaltene Haus- und Hüttenreste mit sakralen Öfen und Schreinen, die Zarathustra geweiht waren, machen diese Ausgrabung zu einer großartigen Erfahrung nicht nur für Laien sondern auch für Archäologen. Die herzerwärmende Gastfreundschaft des georgischen Grabungsteams der Uni Tibilisi macht den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Gaumardschos!

 

Teilnahmemöglichkeit: SA 4. - MO 13. Mai 2019 AUSGEBUCHT

Zusatztermin: SO 15. - DI 24. September 2019


Wo Caesar scheiterte

Gergovia - Französisches Nationalheiligtum

Verbrannte Erde. Der junge gallische Fürst Vercingetorix versucht den Vormarsch Caesars im Jahr 52 v. Chr. aufzuhalten, indem er Dörfer und Städte in Brand steckt um so die Truppenversorgung zu verhindern. Doch der Sieg um Avaricum machte dieses Vorhaben zunichte und Vercingetorix zog sich in die Hauptstadt Gergovia zurück. Doch hier soll Caesar scheitern - ein Grund für die Franzosen, Gergovia als eine Art Nationalheiligtum zu sehen und Vercingetorix zu verehren.
2019 wird weiterhin die Toranlage untersucht, an der Caesars Angriff abgewehrt wurde sowie weitere Teile der Siedlungsfläche intra murae. Lerne das atemberaubende Hochplateau von Gergovia auf einer Ausgrabung ganz genau kennen und begleite uns zu den Lagern Caesars!

 

Teilnahmemöglichkeit: SA 17. - SA 24. August 2019


Das römische Viminacium

Provinzhauptstadt von Moesia im heutigen Serbien

Viminacium war einst eine prachtvolle Stadt. Für uns Archäologen ausgesprochen glückliche Umstände führten dazu, dass das heute Stadtgebiet nicht modern überbaut ist und der Forschung somit quasi frei zur Verfügung steht. Das gibt es im römischen Reich sonst nur noch im österreichischen Carnuntum, das ebenso wie Viminacium an der bedeutendsten Verkehrsverbindung liegt - an der Donau. Ein archäologisches Großprojekt wird hier gerade gestartet, Forscher aus ganz Europa zieht es in dieses einst so großartige Municipium. Erlebe die Antike von einer ganz neuen Seite und begleite uns nach Viminacium!

 

Teilnahmemöglichkeit: SO 26. Mai - DI 4. Juni 2019


Ein römisches Landgut

Ländliches Leben in der Provinz Noricum

Ein Großprojekt geht zu Ende. Das römische Landgut von Pfongau in der Nähe der Stadt Salzburg (röm. Iuvavum) ist eines der wenigen seiner Art, die mit dem Jahr 2019 in seiner vollständigen Ausdehnung erforscht wurde - präventiv, denn die Fläche wird zu einem Industriegebiet umgewidmet. Nimm teil an einer großartigen Ausbildungsgrabung der Universität Salzburg in Kooperation mit dem Landesmusem und Erlebnis Archäologie. Gemeinsam mit den Studierenden geht's ans Werk, gemeinsam erlernen wir das archäologische Handwerk von der Pieke auf. Sei in der letzten Saison 2019 mit dabei und dokumentiere ein Stück provinzialrömischer Geschichte, bevor sie von den Baumaschinen für immer zerstört wird.

 

Teilnahmemöglichkeit: Termin 2019 bis auf Weiteres unklar. Wir halten euch über den Newsletter auf dem Laufenden.


Am Fuße des Fürstengrabhügels

Notgrabungen an der Nekropole von Kleinklein in der Steiermark

Hallstattzeit - für viele ist sie die faszinierendste Epoche der europäischen Urgeschichte. Im 13. Jahrhundert vor Christus setzt eine intensive Migrationsbewegung ein, die weite Gebiete Europas umfassen wird. Es beginnt die Zeit der Urnenfelderkulturen, so auch der älteste Teil der Hallstattzeit. Unter diesem weitgefächerten Begriff verstecken sich viele verschiedene Stämme und Gruppen, die in ihren Traditionen und Alltagskulturen mehr oder weniger große Unterschiede aufweisen. Eine besondere Kulturgruppe ist jene von Kleinklein und Großklein in der Steiermark. Rund um den Burgstallkogel erstreckt sich das einst womöglich größte, wenn auch nicht zusammenhängende, Hügelgräberfeld Österreichs. Rund um einem der zentralen monumentalen Fürstengräber, dem Pommerkogel, wurde die Errichtung zahlreicher Einfamilienhäuser genehmigt. Diese Baufläche muss nun archäologisch untersucht werden. Das Beste daran ist: wir dürfen dabei sein!

 

Teilnahmemöglichkeit: SA 8. - SA 15. Juni 2019

          sowie am darauffolgenden Wochenend' im Dreck


Ascoli Satriano

Die Daunier - Ein Volk aus Illyrien?

Peuketier, Messapier und Daunier - sie alles sollen im ersten Jahrtausend vor Christus aus Illyrien nach Italien eingewandert sein. Die Frage, ob dies friedvoll vonstatten gegangen ist, konnte noch nicht eindeutig beantwortet werden. Doch handelt es sich um eigenständige Völker, die das Land besiedelt haben oder nur um einige wenige Eroberer und Krieger, die dann über die lokal ansässige Bevölkerung herrschten? Viele offene Fragen stellen sich den Archäologen.
Ein langjähriges Projekt der Universität Innsbruck beschäftigt sich mit den Dauniern in und um die heutige Stadt Ascoli Satriano. 2019 wird am Fuße des Berges, der die moderne Stadt trägt, weitergegraben. Dort liegt eine mehrphasige Siedlung, deren ältesten Spuren man nun langsam auf die Schliche kommt...

Teilnahmemöglichkeit: SA 24. - SA 31. August 2019


Kontakt

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