Georgien

Eine Archäologische Exkursion

Im Land des Goldenen Vlieses - auf den Spuren der Kolchiskultur

Kulturgeschichtlicher Reichtum an der Schwelle zu Europa

Zwischen kleinem und großem Kaukasus liegt ein Land mit unglaublich reicher Kulturgeschichte, gebeutelt durch Fremdherrschaft, an der Schwelle zwischen Europa und Asien. Das Land, in dem die Sage um das Goldene Vlies womöglich ihren Ursprung hat.

 

Zwar liegt Georgien an einer überregional bedeutenden Ost-West-Verbindung, doch bildeten die hohen Gebirgszüge und das Schwarze Meer immer eine Barriere, vor allem hinsichtlich linguistischer Entwicklung. Bis heute spricht ein Großteil der Bevölkerung Sprachen, die nicht-indogermanischen Ursprungs sind, deren wichtigste das heutige Georgisch, auch Kartweli genannt, ist.

 

Wir begeben uns im Laufe der Woche von Osten, beginnend in Tiflis, durch die große Kolchis-Tiefebene nach Westen bis zum Schwarzen Meer, um die herausragenden archäologischen Kulturen Georgiens kennenzulernen. 

Studienreise Georgien
Die Höhlenstadt Upliszikhe

Tiflis bei Nacht
Tiflis bei Nacht

Dabei stoßen wir nicht nur häufig auf die weithin bekannte Kolchis-Kultur, die sich ab 1.700 v. Chr. etablierte, sondern auch auf die vorhergehende Trialeti-Kultur und die bereits im Spätneolithikum entstandene und von Südrussland bis in den fruchtbaren Halbmond verbreitete Kura-Araxes-Kultur.

 

Die materielle Kultur dieser archäologischen Gruppen lernen wir in den zahlreichen, gut ausgestatteten archäologischen Museen Georgiens kennen. Archäologische Fundorte sind in Georgien immer dicht mit mittelalterlicher Geschichte verbunden, weshalb wir zahlreiche Klosteranlagen und Kathedralen besuchen – ein fester Bestandteil der modernen georgischen Kultur, den wir auch archäologisch unter die Lupe nehmen.

 

 

Stets begleitet uns die überaus herzliche Gastfreundschaft der Georgier, zu der auch die einzigartige, herausragende Küche gehört, die die meisten Besucher in ihren Bann zieht – ganz zu Schweigen vom Wein, der in Georgien seit über 7.000 Jahren hergestellt wird.

 

Eine abwechslungsreiche Reise durch Archäologie, Geschichte und zeitgenössischer Kultur erwartet uns. Begleitet werden wir von Professor Dr. Vakhtang Licheli, dem Leiter des archäologischen Institutes der Universität Tbilisi, der seit über 30 Jahren in der vorchristlichen Forschung des Landes tätig ist.

Eine Erlebnisreise durch den Kaukasus

Gemeinsam mit Prof. Vakhtang Licheli, dem Leiter des Archäologischen Instituts der Universität Tiflis

Details zur Exkursion Georgien 2020

Exkursionstermin:

SA 17. - SA 24. April 2021

 

Exkursionsleitung:
Prof. Vakhtang Licheli (Uni Tiflis)

Erlebnis Archäologie

 

Reisegruppe: ab 8 bis max. 12 Teilnehmer*Innen

 

Exkursionsbeitrag pro Person:
bei 8 Personen € 910,-
bei 10 Personen € 780,-

bei 12 Personen € 700,-

 

Nächtigungskosten mit Frühstück (separat vor Ort zu bezahlen):

im Einzelzimmer: ca. 500 € pro Person

im Doppelzimmer: ca 300 € pro Person

 

Anreise: 
Flüge ab zB Wien gibt es Samstags mit Turkish Airlines um 329 €.

Direktflüge (immer Donnerstags und Sonntags) mit Georgian Airways kosten ca. 500 €.

 

Inkludierte Leistungen:

  • Alle Transfers, Rundfahrten und Besichtigungen im klimatisierten Reisebus (17-Sitzer) gemäß Programm
  • Archäologische Exkursionsleitung in englischer Sprache durch Prof. Dr. Vakhtang Licheli (Universität Tbilisi). Zusätzliche deutschsprachige Begleitung durch die Archäologen von Erlebnis Archäologie Klaus Schindl und Anita Soos.
  • Stadtrundgang in Tbilisi

Nicht inkludiert:

  • Nächtigungen (bitte Auflistung beachten!)
  • Anreise
  • Getränke und Mahlzeiten
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben aller Art
  • Reiseversicherung
  • Eintritte (ca 40 € für alle Punkte im Exkursionsprogramm)

Bei dieser Exkursion handelt es sich nicht um eine Pauschalreise. Der Gesamtpreis berechnet sich aus Exkursionsbeitrag, Nächtigungen (vor Ort selbst zu bezahlen), Anreise, Eintrittsgeldern und persönlichen Ausgaben.

 

 

Wirf auch einen Blick auf unsere Ausgrabung zum Mitmachen in Georgien!


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Einige Eindrücke unserer letzten archäologischen Reise durch Georgien